Coffee Club mit Julie Kania vom Kuratorium junger deutscher Film

Zum Coffee Club im Mai besucht uns Julie Kania und stellt uns die Fördermöglichkeiten des Kuratorium junger deutscher Film vor.

Die Stiftung Kuratorium junger deutscher Film ist die einzige von den Ländern gemeinsam getragene Filmförderinstitution, die sich konsequent auf den filmkünstlerischen Nachwuchs und auf Kinderfilm konzentriert. Im Bereich Talentfilm fördert das Kuratorium alle Genres in den Projektstufen Drehbuch, Projektentwicklung und Produktion (Lang- und Kurzfilm). Die Förderung im Bereich Kinderfilm erfolgt in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und umfasst zusätzlich zu den anderen Projektstufen auch Treatment. Neben der finanziellen Zuwendung ist eine dramaturgische und organisatorische Projektbetreuung Bestandteil der Förderung. Ziel ist es, junge Talente zu fördern und Vielfalt in der deutschen Filmkultur zu stärken.

Zu den Geförderten des Kuratoriums gehörten unter anderen Alexander Kluge, Sandra Nettelbeck, Ulrike Ottinger, Edgar Reitz, Ula Stöckl und Wim Wenders sowie in der letzten Zeit Talentfilme von Philipp Leinemann, Michaela Kezele oder Marcus H. Rosenmüller sowie Kinderfilme von Arend Agthe, Veit Helmer oder Norbert Lechner.

Beim Coffee Club wird uns Julie Kania, Leiterin der Geschäftsstelle in Wiesbaden, mehr zu den Einreichbedingungen, den Förderbereichen und der Betreuung geförderter Projekte erzählen.

Der Coffee Club ist ein offenes Format für alle Akteur_innen der Filmwirtschaft und Interessierte. Nach einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmer_innen und der Keynote unseres Gastes habt ihr die Möglichkeit, Fragen zu stellen. euch auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.


Datum:           Donnerstag, 9. Mai 2019
Uhrzeit:          9.30 – 11 Uhr
Ort:                 Helene-Schwarz-Café im 9. Stock des Filmhauses am Potsdamer Platz (Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin)


NEXT STEPS: „International Producing“ Masterclass mit Marleen Slot

Im Mai vergeben wir im Rahmen von NEXT STEPS einige Plätze für eine Masterclass zum Thema “International Producing” mit der holländischen Produzentin Marleen Slot.

My name is Marleen Slot and I’m an Amsterdam based producer and founder of Viking Film. I produced feature films like DIRTY GOD (Sacha Polak, Sundance World Dramatic Competition and opening film IFFR, 2019), ROJO (Benjamin Naishtat, TIFF Platform and San Sebastian 2018), NEON BULL (Gabriel Mascaro, Venice Orizzonti and TIFF Platform 2015), ZURICH (Sacha Polak, Berlinale Forum winner CICAE Art Cinema Award 2015) and SUMMER OF SANGAILE (Alanté Kavaïté, Sundance World Dramatic Competition and Berlinale Panorama 2015). I worked as a producer at Lemming Film for seven years before I founded my own company in 2011. Besides that I’m chairman of the Netherlands Producers association, and part of EAVE and ACE.

During the masterclass I will talk openly about my experiences as a European producer. I will share my successes but I will also share the difficulties of being a producer. I would like to talk with you about what it means to be a producer and how challenging it can be to dedicate your life to film. I will talk about cultural entrepreneurship and what it means to have your own production company, also for your personal live. I will show the beauty and the tragedy and I hope that after the masterclass you are inspired and you have learned more about what it is to produce on an international level.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Filmnetzwerk Mitglieder und DFFB Studierende. Im Produktionsbereich tätige Personen haben Vorrang. Bei Interesse meldet euch bitte verbindlich bis zum 29.04. an: info@filmnetzwerk-berlin.de


Datum:          Dienstag, 7. Mai, Mittwoch, 8. Mai, Donnerstag, 9. Mai 2019
Uhrzeit:         9.30 – 17 Uhr
Ort:                  DFFB, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

 

NEXT STEPS: Gründungswerkstatt

Im Rahmen von NEXT STEPS bieten wir gemeinsam mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin einen zweiteiligen Workshop für Filmnetzwerk Mitglieder sowie Studierende und Absolvent_innen der DFFB mit Gründungsabsichten im Film- und Medienbereich an: Ein zweitägiges Seminar mit der EAVE-Dozentin und Film-Finanzberaterin Linda Beath und im Anschluss ein intensives Projekt- und Gründungscoaching mit Felix Eisele und Oliver Dressnandt.

Teil 1: Theorie & Basics – Starting a Business // Linda Beath // 2. & 3. Mai

Der erste Teil der Gründungswerkstatt ist ein Angebot für alle, die sich mit dem Gedanken an eine Selbständigkeit tragen und planen, sich in naher oder mittelferner Zukunft dem Projekt Firmengründung als einzelne Filmschaffende oder als Team konkreter zu widmen – oder auch einfach eine große Neugierde für das Thema mitbringen.

Die Dozentin Linda Beath arbeitet als Consultant für Producer_innen und Produktionsfirmen und unterstützt Finanzierungen und (Ko-)Produktionen internationaler Filmprojekte. Ihr Kerninteresse ist das Ausloten neuer Business-Modelle für die Branche, sie unterrichtet u.a. beim Weiterbildungsprogramm für Produzent_innen EAVE.
Ihr zweitägiger interaktiver Workshop bietet einen Ein- und Überblick in und über Gründungsmodelle, Firmenstrukturen und Strategien. Konkrete Themen umfassen u.a.:

  • Choosing partners & staff
  • Talent and creative selection
  • Job descriptions
  • Defining a company development policy
  • Project timelines, budgets and finance plans
  • Financial management and cashflow forecasts
  • Meetings:  timing, subject matter, length
  • Company visions for the future and long term goals
  • plus a note about using a lawyer and a corporate accountant

Der Workshop findet in englischer Sprache statt und ist nach Anmeldung und Bestätigung offen für Filmnetzwerk Mitglieder sowie DFFB Absolvent_innen und Studierende in den letzten 2 Studienjahren. Bei Interesse meldet euch bitte bis zum 24.04.2019 um 12 Uhr per Mail an info@filmnetzwerk-berlin.de.

Teil 2: Praxis – Coaching und Betreuung individueller Gründungsprojekte von der Business-Idee zum Business Plan // Felix Eisele & Oliver Dressnandt // 10. Mai und Einzeltermine bis 17. Juni

Der zweite Teil der Gründungswerkstatt gibt 4 Teams oder Einzelpersonen mit der Absicht, in die Selbständigkeit oder in die Firmengründung zu gehen, die großartige Möglichkeit eines 6-wöchigigen Coachings unter der Leitung von Felix Eisele (Produzent und Geschäftsführer  PENROSE FILM und MISSING LINK FILMS,  Business Affairs / Film-Financing Experte) und Oliver Dressnandt (Produzent, systemischer Berater & Business Coach).

Nach einem gemeinsamen Kick-Off aller 4 Teams am 10. Mai von 10-17 Uhr finden je 5 Einzelberatungstermine mit Felix und/oder Oliver statt. Ziel ist es, euch zu befähigen, eure Business-Ideen in einen Business-Plan als Management-Tool zu gießen und eure Gründungsabsichten sowohl in finanzieller als auch in inhaltlich-kreativer und nicht zuletzt in (zwischen-)menschlicher Hinsicht auf die nächste Ebene zu bringen, um im Anschluss mit einem durchdachten und realistischen Konzept punkten zu können. Business-Ideen können die Gründung klassischer Produktionsfirmen sein, aber auch jegliche andere Selbstständigkeit im Kreativ- und Medienbereich. Das vollständige Programm findet ihr hier.

Für die Teilnahme an diesem Programm (Teil 2) ist eine Bewerbung nötig: Bitte formuliert auf maximal einer Seite a) die Beschreibung eurer Gründungsidee und b) eine Begründung dafür, warum du/ihr prädestiniert dafür seid, dieses Business zu starten. Das einseitige Schreiben sendet ihr bis zum 24.04.2019 um 12 Uhr per Mail an info@filmnetzwerk-berlin.de. Am 26.04. wird die Auswahl kommuniziert.

Weitere Voraussetzung für die Teilnahme ist die vollständige Teilnahme am ersten Teil der Gründungswerkstatt (Seminar am 2. & 3. Mai) sowie die 100%ige Anwesenheit und Teilnahme an den Coaching-Terminen (10. Mai als Kick-Off sowie weitere Terminvereinbarung nach Absprache mit Felix und Oliver). Außerdem wird von allen Teilnehmenden Verschwiegenheit bzgl. der Ideen der weiteren Teilnehmenden erwartet, um einen offenen und vertrauensvollen Rahmen schaffen zu können.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Filmnetzwerk Mitglieder, DFFB Studierende in den letzten 2 Studienjahren und DFFB Absolvent_innen.


Teil 1:             Donnerstag, 2. Mai & Freitag, 3. Mai 2019, jeweils 10 – 17 Uhr
Teil 2:            Kick-Off am Freitag, 10. Mail, 10-17 Uhr, danach Einzeltermine bis 17. Juni 2019
Ort:                  DFFB, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin


Kino in den Zeiten der Katastrophe

Überwachung, Klimakriege, Rechtsruck: Die Katastrophen kommen. Auch auf Festung Europa ist man nicht mehr lange sicher. Wie kann ein Kino aussehen, das diesen Katastrophen begegnet? Versucht es, sie zu verhindern – oder richtet es sich in ihnen ein? Wie politisch darf, soll, muss Kino sein – und lässt sich das überhaupt „verordnen“? Oder macht sich ein Kino, das zur Waffe der (moralischen) Gegenmobilmachung wird, schon mit der Katastrophe gemein? 

Im Rahmen der zweitägigen Konferenz Kino in den Zeiten der Katastrophe wird die Rolle von Film und Filmemacher_innen in Zeiten struktureller Erschütterung untersucht und das Verhältnis zwischen Kunst und Aktivismus neu vermessen. Mitten aus dem Schlamassel heraus und zwischen Weltuntergangs-Lethargie, Biedermeier, Propaganda und (Anti-)Apokalypse stellen wir uns die Frage: Brauchen wir einen neuen Imperativ? 

Die Konferenz wird veranstaltet von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin in Kooperation mit dem Filmnetzwerk Berlin und der Universität der Künste und konzipiert von Regisseurin und Autorin Susanne Heinrich („Das melancholische Mädchen“). Diskutiert wird mit Gästen aus Theorie und Praxis, darunter Jasmine Alakari, Nora Al-Badri, Alisa, Michael Baute, Rafael Dernbach, Nanna Heidenreich, Frédéric Jaeger, Tobia König, Alexander Kluge, Josefa Kny, Gertrud Koch, Max Linz, Uwe Lübbermann, Janna Maria Nandzik, Agnesh Pakozdi, Mirjam Schaub, Faraz Shariat, Cornelia Sollfrank, Su Steinmassl, Zeynep Tuna.

Der Eintritt ist frei. Das ausführliche Programm findet ihr hier.


Datum:           Montag, 29. April & Dienstag, 30. April 2019
Uhrzeit:          10 – 18 Uhr
Ort:                  Medienhaus der Universität der Künste, Aula im 1. OG, Grunewaldstr. 2-5, 10823 Berlin


Filmnetzwerk Pitch @ achtung berlin – new berlin film award

Im Rahmen der Branchentage des achtung berlin – new berlin film award stellt zum zweiten Mal eine kleine, feine Auswahl von Mitgliedern des Filmnetzwerk Berlin vor Fachpublikum ihre vielversprechenden Filmprojekte vor: Von Spielfilm bis Serie, von Dokumentar- bis Animationsfilm: Projekte in verschiedenen Stadien werden präsentiert und erhalten Feedback von Experte_innen aus der Branche. Im Vorfeld nehmen die Filmemacher_innen an einem Pitch-Training mit Gabriele Brunnenmeyer teil, die auch die Moderation der Veranstaltung übernehmen wird.

Fragen und Rückmeldung kommen dieses Jahr von folgenden Branchenexpert_innen:

Im Anschluss bietet ein kleiner Empfang die Gelegenheit, die Filmemacher_innen persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen über die Projekte auszutauschen.

Der Filmnetzwerk Pitch ist eine geschlossene Veranstaltung. Anmeldung nur für Fachpublikum und Filmnetzwerk Mitglieder bis zum 08.04.2019 unter: info@filmnetzwerk-berlin.de.

 

Curated streaming platforms – a new opportunity for independent film?

Es braucht einige Zeit und meist auch eine einschlägige Vita, bis man als Regisseur_in eine konsistente Kinoauswertung erreicht. Oft sind Festivals die einzige Möglichkeit, Arthouse und Debütfilme zu sehen. Im Zeitalter der Streaming-Plattformen bieten sich Filmschaffenden neue Distributionskanäle, um ein breiteres Publikum zu erreichen – oder etwa nicht? Netflix und andere große Player sind nur für die wenigsten aufstrebenden Indie-Filmschaffenden zugänglich. Können kuratierte VoD-Anbieter, die neben den Kinos arbeiten, zur Sichtbarkeit von Nachwuchs- und Arthouse-Filmen beitragen? Ist die Umsatzbeteiligung etwas, worauf man setzen kann? Was sind die Ziele und Strategien dieser Plattformen und erreichen sie letztendlich ihr Publikum?

Bei unserem Panel im Rahmen des Visionär Film Festival Berlin diskutieren:

Moderiert wird das Gespräch von Yugen Yah, Host des Indiefilmtalk-Podcast. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet in englischer Sprache statt.


Datum:           6. April 2019, 14 Uhr
Ort:                  ACUDkino, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin, Kino 2


Bevor die Klappe fällt – Drehen in Berliner Sportanlagen

Gemeinsam mit der Berlin Brandenburg Film Commission laden wir wieder zum professionellen Austausch über den Drehort Berlin und die hiesigen Drehgenehmigungsverfahren bei Behörden und Motivgebern ein.

Lange ist es her, dass wir das Thema Dreharbeiten in Berliner Sportstätten in den Fokus gestellt haben. Am 1. April wird es daher um Prozesse der Antragstellung und Hintergrundinformationen zu Motiven in verschiedenen Sportstätten und deren Anforderungen, Möglichkeiten und Erfahrungen mit Dreharbeiten gehen.

Die Veranstaltung dient dem professionellen Dialog zwischen Erlaubnisgeber_innen und Antragsteller_innen, der Weiterbildung und dem Kennenlernen. Im Publikum gibt es dann noch die ein oder anderen Ansprechpartner_innen zu entdecken.

Unsere Referenten:

  • Ulrich Schmidt, Fachbereichsleiter des Sportamtes in Berlin-Mitte
  • André Thiesing, zentraler Ansprechpartner für Dreharbeiten bei den Berliner Bäder-Betrieben
  • Matteo Canalis Wandel, Ansprechpartner für Dreharbeiten im Bereich des Olympiastadions (t.b.c.)

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch über unser Anmeldeformular notwendig.


Datum: Montag, 1. April 2019
Uhrzeit: 9 – 11 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum der Deutschen Kinemathek im 4. Stock des Filmhauses am Potsdamer Platz (Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin)


Lawyer’s Squeeze

Bei unserem ersten Lawyer’s Squeeze hattet ihr am 28. März 2019 die Chance, eure Fragen zu allen Bereichen des Medienrechts (Urheber-, Persönlichkeits- oder Markenrecht) mit der Rechtsanwältin Alexandra Hölzer zu besprechen.

Das konnten Fragen sein, die sich im Zuge einer Projektvorbereitung oder eines Drehs ergeben, aber auch ganz generelle rechtliche Problematiken, über die ihr als Filmemacher_in stolpert oder bei denen Ihr Klärungsbedarf habt. Alexandra Hölzer ist unter anderem spezialisiert in den Fachgebieten Medienrecht, Urheberrecht und Lizenzrecht und unterstützt euch in allen filmrechtllichen Belangen. In einer kleinen Gruppe wird auf die einzelnen Thematiken eingegangen und alles, was keiner Privatsphäre bedarf, mit den Anwesenden besprochen, so dass ihr gleichzeitig von den Fragen der anderen Filmschaffenden profitieren könnt. Sollte es Bedarf für ein Einzelgespräch geben, so merkt dies bitte vorher an und es wird im Anschluss an die Gruppenrunde stattfinden.

Das Angebot richtete sich nur an Mitglieder des Filmnetzwerk Berlin.


Datum:           Donnerstag, 28. März 2019
Uhrzeit:          17.30 – 20 Uhr
Ort:                   DFFB, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin


SERIAL POLAND: Crime & Politics in New Polish Series

Am 8. und 9. März laden wir gemeinsam mit Serial Eyes und dem Polnischen Institut Berlin zu Serial Poland ein. An zwei Tagen wird es neue polnische Serien zu sehen geben und gemeinsam mit den Macher_innen diskutiert.

Liebhaber_innen des seriellen Erzählens haben längst begonnen nach neuen Stoffen in ganz Europa zu suchen. Und sie werden fündig. Einige der spannendsten Serien werden in Polen produziert, von denen jüngst zunehmend mehr außerhalb Polens veröffentlicht werden. Eine beeindruckend hohe Qualität der Produktionen und ein außergewöhnlicher Look verbinden sich mit Geschichten, die den universellen Konventionen des Krimi-Genre folgen und sich ihnen zugleich widersetzen. Angesiedelt sind die Geschichten lokal in den eindrucksvollen Landschaften Polens (Raven. So Dark in Here), der jüngsten Vergangenheit (Rojst) und dem aktuellen gesellschaftspolitischen Kontext (Blinded by the Lights, The Artists).

Serial Poland zeigt eine Auswahl an neuen Qualitätsserien, welche bisher auf dem deutschsprachigen Markt nicht erschienen sind. Im Gespräch mit ihren Macher_innen möchten wir erfahren, welche Themen sie interessieren, welche gesellschaftliche Relevanz Serien in Zeiten steigender Verbreitung haben und wie das Publikum darauf reagiert.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos und finden in englischer Sprache statt.

Programm:

Blinded by the Lights | Eröffnung

Uhr, Kino Arsenal

The Artists | Screening & Talk

Uhr, DFFB Kino

Raven. So Dark in Here | Screening & Talk

Uhr, DFFB Kino

Rojst | Screening & Talk

DFFB Kino

Panel Discussion | Crime & Politics in New Polish Series

DFFB Café

Mehr Informationen findet ihr in unserem Serial Poland Flyer.


Datum:           8. & 9. März 2019
Ort:                 Arsenal – Institut für Film und Videokunst / Kino der DFFB im Filmhaus am Potsdamer Platz (Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin)


Coffee Club im März mit Pro Quote Film

Anlässlich des Internationalen Frauentags bekommen wir im März Besuch von Pro Quote Film bei unserem Coffee Club.

Pro Quote Film setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit in der Film- und Medienbranche ein und hat das Ziel, mehr Sichtbarkeit von Frauen* vor und hinter der Kamera zu schaffen. Die Initiative vertritt über 500 filmschaffende Frauen* in den Gewerken Regie, Kamera, Ton, Filmkomposition, Produktion, Drehbuch/Dramaturgie, Montage, Szenenbild, Kostüm und Schauspiel. Pro Quote Film ist aus der Bewegung Pro Quote Regie entstanden und führt den Veränderungsprozess für eine gendergerechte, diverse Gesellschaft weiter. Pro Quote Film nimmt Sender, Förderer und Filmhochschulen in die Verantwortung, den Anteil der weiblichen* Filmschaffenden auf 50 Prozent zu erhöhen, setzt sich gegen stereotype Betrachtungen und für mehr Frauen* in den kreativen Schlüsselpositionen der Film- und Fernsehbranche ein. Seit 2014 wurden bereits über 30 Filmgespräche, Panels und Events organisiert. Weitere Forderungen sind auf der Website zu finden: www.proquote-film.de .

Die Pro Quote Film Akademie ist ein Portal für angewandte Genderforschung und ein Weiterbildungsangebot für alle Gewerke, den gesamten Prozess des Filmemachens unter Gender- und Diversitätsaspekten weiterzuentwickeln. Bei Seminaren, Workshops und Masterclasses wird sich mit neuen transmedialen Erzählformen, dem fe/male gaze sowie der Veränderung von Geschlechterbildern und Rollenklischees beschäftigt. Bei  Ask the Expert bieten erfahrene Kolleg_innen außerdem künstlerische Beratungen, zweite Meinungen oder fachspezifisches Mentoring an – am Set, während eines ganzen Projekts oder im dringenden Notfall.

Beim Coffee Club wird uns Vorstandsfrau Birgit Stauber von der Pro Quote Film Arbeit (den letzten Veranstaltungen während der Berlinale, aktuellen Erfolgen und Herausforderungen im Bereich Gender und Diversität, Intimacy Coordination auf dem Set, uvm.) erzählen und es gibt die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Der Coffee Club ist ein offenes Format für alle Akteur_innen der Filmwirtschaft und Interessierte. Nach einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmer_innen und der Keynote unserer Gäste habt ihr die Möglichkeit, euch auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.


Datum:           Donnerstag, 7. März 2019
Uhrzeit:          9.30 – 11 Uhr
Ort:                 Helene-Schwarz-Café im 9. Stock des Filmhauses am Potsdamer Platz (Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin)